Frau an der Startlinie

Sport- Wie fange ich überhaupt an?

Meine 6 Tipps, um endlich den Hintern hoch zu bekommen

Ehrgeizig beim Start einer neuen Herausvorderung. Bild von Pexels

Die Frage “Wie soll ich überhaupt mit dem Sport anfangen?“ schmettern mir Bekannte oft entgegen. Dabei reichen die Mundwinkeln meistens bis zum Knie, weil schon eine gewisse Demotivation herrscht, überhaupt den ersten Schritt zu tun.

Vielleicht wunderst du dich jetzt, warum sich Menschen überhaupt einen Rat bei mir einholen. Mache ich ihnen mit meinem Adonis-Anblick ein schlechtes Gewissen, weil sie selber kein Sport machen? Ich kann das ganz klar mit einem „Nein“ beantworten. Es springen einem keine überdurchschnittlich ausgeprägten Muskeln entgegen, wenn man vor mir steht. Daran arbeite ich noch…. Doch sie wissen, dass ich ihnen in den „Hintern trete“ und ihnen eine Motivationspredigt zum Besten gebe.

Auf die Frage: „Melli aber wie soll ich überhaupt anfangen?“ Gebe ich erstmal eine direkte Antwort: EINFACH mal loslegen!!! Nachdenken hilft da nicht viel! MACHEN!!!

Um was muss man sich denn Gedanken machen, wenn man wochenlang in seiner Freizeit vor dem Fernseher gesessen hat, das Bier immer in greifbarer nähe war und es schon sehr viel mühe gekostet hat ein neuen zu besorgen, weil dabei der Puls schon enorm nach oben geschossen ist?

Du brauchst dir nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, was für einen Trainingsplan du absolvieren solltest, welche Sportart am effektivsten ist und wie du deine Nahrungsaufnahme in Zukunft gesünder gestalten kannst.

Fang doch erstmal da an wo du bist: bei null.

Also heißt es erstmal mit der Bewegung los legen. Das Wort „Sport“ darf man ja fast nicht in den Mund nehmen, weil es für die Mehrheit der Menschen ja schon so abstoßen wirkt. Beim Sport tut man sich freiwillig Qualen aussetzen, schwitz dabei und wenn es ganz schlecht kommt, dann stinkt man auch noch, weil Deos die Aluminium erhalten ja krebserregend sein sollen und man sich noch nicht um eine gute aluminiumfreie alternative gekümmert hat.

Wenn du kompletter Neuling auf dem Gebiet der regelmäßigen sportlichen Bewegung bist und jegliche Art der Bewegung in der Vergangenheit gemieden hast, schaue dir bitte meine folgenden Tipps an:

  1. Gesundheitlicher Check: Lasse dich von einem Arzt durch checken um sicher zu gehen, dass du körperlich Gesund bist und suche dir jemanden erfahrenen der dich, in die dir ausgewählte Sportart professionell einweisen kann. Bei körperlicher Gesundheit stehen dir alle Türen offen und du kannst direkt loslegen!
  1. ANFANGEN: Wähle eine Sportart aus, die dir Spaß machen könnte. Wie z.B. Walken, Joggen, Fahrradfahren, Krafttraining etc.. Versuch dich in verschiedenen Disziplinen und entdecke für dich deinen Favoriten. Damit wirst du in den nächsten Wochen schon gut beschäftigt sein. Man muss ja erstmal das finden was einem Spaß bringt.
  1. Trainier mit einem Trainingspartner: Dein eigener Schweißgeruch ist dir zu wieder und du braucht noch eine zusätzliche Duftnote neben dir? Suche dir einen Trainingspartner der dich motiviert und der am gleichen Sport interessiert ist. Geteiltes Leid ist ja bekanntlich nur halbes Leid. Ein Trainingspartner kann dich aufrappeln, wenn dir die Motivation fehlt. Ich habe leider keinen Trainingspartner und ich frage mich Ernsthaft warum eigentlich nicht? In einer Verzweiflungstat habe ich mal offiziell bei einer sozialen Internetplattform nach einem Trainingspartner gesucht, aber da hat sich keiner gemeldet. Ich blicke immer sehr neidisch auf die Buddys im Fitnessstudio, wie sie sich gegenseitig motivieren noch eine Wiederholung durchzuziehen. Mit hochrotem Kopf, Gesichtsverzerrung und hervortretenden Adern wird alles rausgepresst was an Kraft noch da ist – auch mal ein Furz, wenn es sein muss.
  1. Setz dir ein konkretes Ziel: Noch eine Motivation, um wirklich dran zu bleiben und eine Regelmäßigkeit zu gewinnen, ist es sich ein konkretes Ziel zu setzten. Setze dir ein Ziel, das du messen kannst, wie z.B.: Diesen Monat gehe ich drei Mal die Woche Sport machen oder in drei Wochen möchte ich drei Liegestütze mehr am Stück schaffen. Mein persönliches Hauptziel ist immer das Beste aus meinem derzeitigen Fitnesslevel rauszuholen. Mein konkretes Ziel ist beispielsweise vier Mal in der Woche meinen Trainingsplan zu absolvieren. Und wenn ich das Ziel erreicht habe dann mach ich Party!
  1. Feier deine Erfolge: Beim Feiern meiner Erfolge trinke ich nicht regelmäßig übermengen Alkohol, stürzte in einem herunterkommenden Club mit zehn Jahre jüngeren Genossen ab und begrüße mein Bett morgens um 08:00 Uhr, nachdem ich ein Junkfood Frühstück an der Tankstelle hatte. Vielmehr dachte ich an ein etwas ruhigeres oder auch Beschenken. Gehe in ein besonderes Restaurant, kaufe dir neue Sportklamotten (die du wirklich brauchst) oder gönne dir einen Wellnesstag.
  1. Trainiere regelmäßig: Nun kommen wir zur Regelmäßigkeit. Klar ist es besser sich einmal im Monat sportlich zu betätigen als nur einmal im Jahr. Aber diese Unregelmäßigkeit wird dir keine Erfolge bringen und ohne Erfolge verliert man schnell die Lust an der Sache. Vereinbare ein Dates mit dir selber oder deinem Trainingspartner. Zwei bis drei Mal die Woche reichen völlig aus. Wenn das vereinbarte Training nicht stattfindet, weil dir wieder zehn Ausreden eingefallen sind, bestrafe dich mit 100 Liegestützen. Bestrafung klingt so gemein- soll es aber auch sein!!!
Terminkalender
Mache dein Training zu einem festen Termin. MelliMachtMasse

Nun heißt es für dich nicht nur lesen, sondern auch umsetzten. Alle Anfang ist schwer, aber nur, wenn du es mit Zwang machst. Habe Spaß bei der Sache und freue dich auf dein neues Hobby.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Melli

P.S. Wenn du zwei Monate dran geblieben bist, Erfolge feiern konntest und jetzt noch einen Schritt weiter gehen möchtest, dann reden wir mal über deine Ernährung…..Ein Schritt nach dem anderen.

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2 Gedanken zu „Sport- Wie fange ich überhaupt an?“

  1. Voll herrlich, ich musste so lachen an der Stelle mit dem Deo! 😀
    Ich werde wahrscheinlich heute mal wieder laufen gehen, der Herbst ist da und meine Motivation steigt immer mehr mit den sinkenden Temperaturen..
    Am Donnerstag werde ich meinen ersten eigenen Bogen kaufen und fange dann ernsthaft das Bogenschießen an. Klingt zwar nicht sehr anstrengend, ist aber dennoch ein sog. Sport („Sport“ klingt wirklich immer nach Arbeit und Anstrengung, ich bevorzuge das Wort „Bewegung“ – und das ist Bogenschießen allemal). 😉
    Ich nehme dich beim Wort wenn du sagst: Nicht nachdenken – machen! das finde ich sehr gut! 🙂
    Ich danke dir für die Motivation.
    http://essenmitgefuehl.com/

    Gefällt 1 Person

    1. Hi Jenn,
      das macht mich echt glücklich wenn andere Menschen über meine Gedanken/ Texte lachen können!!! Danke!
      Bogenschießen ist echt nicht leicht! Ich habe das mal auf einem Event getestet und dazu gehört eine Menge Konzentration und Feingefühl (nach Feierabend bei mir nicht mehr vorhanden ;-). Macht aber definitiv spaß, wenn man dann mal was trifft!
      Freut mich sehr, dass ich Dich motivieren konnte und wünsche Dir viel Erfolg beim Kauf Deines Bogens und natürlich auch bei Deinem Vorhaben regelmäßig in Bewegung zu bleiben.

      Sportliche Grüße,

      Melli

      Gefällt 1 Person

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