Selfie, Bilderrahmen, Foto

Aktueller Formcheck- Muscle Selfies!

Wenn ich heute meine aktuelle Körperform kommentieren soll, dann schaue ich an mir runter und kann sagen: Topform! Dank eines Durchfalles, der mich seit heute Morgen plagt, ist mein Bauch nun bühnentauglich. Warum habe ich mich nicht zu der Bodybuilding Weltmeisterschaft Mitte November in Budapest zur „Women Physique“ Klasse angemeldet? Was für eine unglaubliche Verschwendung, dass mein Körper sich durch mein Verschulden nun nicht präsentieren kann und stattdessen auch in Zukunft im Fühl-Dich-Wohl Look verhüllt wird.

Quickscann lässt Grüßen

Gott sei Dank gibt ja noch Schwimmbäder, FKK Strände, Saunas und (ja!!!) auch Fitnessstudios bei denen mein Körper schonungslosen Blicken ausgesetzt wird. Zwar trete ich dort keiner professionellen Jury entgegen, doch es wird zum Teil härter be-(ver)urteilt, was wohl an der gewaltigen Masse der „Konkurrenz“ liegt. Da treten nicht sechs Frauen gegeneinander an, die den gleichen Titel wollen und alle auf das gleiche Ziel hin gearbeitet haben. Nein, es sind viel mehr Frauen, die wir an solchen Plätzen antreffen, die auf keinen Titel wertlegen und die auch unterschiedliche Ziele definiert haben. Trotzdem wird knallhart der körperliche „Schwachpunkt“ gesucht, um sich meist selbst besser zu fühlen. Schonungslos startet der automatische Quickscann und wirft innerhalb Sekunden alle negativen und positiven Merkmale aus, die der Körper (und das Gesicht) der abgescannten Frau hergeben.

Dabei gilt, umso unzufriedener man mit seinem eigenen Körper und seinem eignen Leben ist, umso öfter kommt der Quickscann zum Einsatz. Frage dich also in Zukunft lieber, wenn du dabei bist jemanden abzuscannen, was dich gerade unzufrieden macht und was du unternehmen kannst, um deine Zufriedenheit und Selbstliebe wieder herzustellen.

Selbstmotivation – Muscle Selfies

Meine Trainingseinheiten sind intensiv und meine Solala-Trainings (siehe Artikel:Motivation aus dem Fitnesstempel) sind wirklich überschaubar. Vier Mal die Woche motiviere ich mich meinen Körper sportlich zu fordern und mental auch mal an die Grenzen zu gehen. Dabei wird das Gewicht jeder Übung immer auf den Trainingsfortschritt und auch auf die Tagesform abgestimmt. Den Spaßfaktor halte ich hoch und versuche nur Übungen in meinen Trainingsplan zu integrieren, auf die ich mich freue sie zu absolvieren und bei denen ich den zu trainierenden Muskel wirklich aktiv spüre. Ich bevorzuge zurzeit einen Ober-/Unterkörper Split, der mir alles abverlangt. Meine Motivation ist das tolle Gefühl danach, wenn ich eine Trainingseinheit solide gemeistert habe und meine Muskeln „arbeiten“ spüre. Manchmal motiviert mich auch nur der leckere Proteinshake, der in meinem Spint schon auf mich wartet und den ich mir dann genüsslich nach dem harten Training reinfeuer. Umso größer der Glaube an ein Nahrungsergänzungsmittel, umso besser wohl die Resultate….

Warum motivieren aber auch Selbstportraits? Ganz einfach, weil sie dir schwarz auf weiß die Resultate zeigen, die du mit deinem Training bis jetzt erzielt hast. Warum findet man auf meinem Blog keine Selbstportraits à la Muskelanspannen und gewisse Körperteile fixieren? Weil ich nichts zu zeigen habe, was andere Leute motivieren könnte und weil ich durch Leute, die mir sagen, dass ich eine tolle Figur habe nicht motiviert werde etwas noch besser zu machen. Komplimente sind schön und lassen einen lächeln und ich finde es auch gut, wenn Menschen sich durch Präsentieren ihrer Körperform Motivation holen. Aber ich werde nicht härter trainieren, nur weil Menschen durch ein Foto von mir kommentieren, dass ich dran bleiben soll und dass ich gut aussehe. Das mache ich sowieso- mein Training geht immer weiter und ich bilde mir jeden Tag ein, dass ich selbst im Schlabberkatastrophenlook gut aussehe. Einbildung ist ja bekanntlich auch eine Art von Bildung und so bilde ich mich eben selbstliebend weiter.

Ich weiß nicht ob klar ist auf was ich hinaus will. Ich möchte es mal anders ausdrücken: Wenn du wenig Selbstmotivation hast oder Bestätigung brauchst, um Dinge voranzutreiben, dann hole sie dir – egal wie. Vergesse aber nicht, dich auch im hier und jetzt wohl zu fühlen und versuche nicht einem Ideal nachzueifern, dass zu viel Kraft von dir verlangt und was du sehr schnell wieder aufgeben wirst. Viele nehmen sich Vorbilder, die seit Jahren trainieren und auf einem sehr hohen Level sind. Da kann es schon mal demotivieren wenn man nach einem Jahr intensivem Training immer noch nicht ansatzweise solche Körperformen wie das selbsternannte Vorbild hat. Bleibe immer realistisch. Vorbilder zu haben ist toll und auch mich motivieren starke Frauen und Männer mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und einer guten Portion Selbstbewusstsein.

„Ich liebe mich, mich und meinen Körper“ – ein niemals gehörter Spruch

In der heutigen Welt ist Selbstliebe so wichtig, weil dir ja ständig jemand versucht einzureden, dass du nicht gut genug bist. Ich gehe oft bauchfrei in mein Gym, egal in welcher Form ich mich befinde, auch wenn ich seit drei Tagen nicht auf dem Klo war (was wirklich sehr selten vorkommt). Das ist wie ‘ne Therapie für mich. Ich finde es klasse, wenn mir Leute auf den Bauch starren und sich denken, dass ich vielleicht kein Recht habe dieses Oberteil zu tragen, weil sie ein Ideal im Kopf haben, welchem ich nicht entspreche. Ich fühle mich nicht jeden Tag puddelwohl, aber man muss gegen dieses Gefühl ankämpfen und sich die Zufriedenheit zurückholen, die viele versuchen einem wegzunehmen durch die irreale Perfektion, die von uns erwartet wird.

Deshalb ist es meiner Meinung nach auch enorm wichtig, sich nur mit Menschen zu umgeben, die Tiefgründig sind und denen es egal ist wie du aussiehst.

Jetzt ist die Form deines Lebens und du solltest jetzt auf dich stolz sein auf das was du schon geleistet hast und nicht in einem Jahr. Was ist in einem Jahr? Da kann alles schon anders aussehen- klar positiv aber auch negativ. Das Leben spielt nicht immer nach deinen Regeln, das Leben überrascht dich immer wieder auf‘s Neue. Das müssen wir alle akzeptieren und das macht es nur begrenzt planbar.

Wer möchte denn Menschen, um sich haben, die einen nur wegen der Figur (oberflächlich) bewundern und die einem ein „Like“ verpassen, weil du einen dicken Bizep hast oder sichtbare Bauchmuskeln?

Ich möchte für meine Persönlichkeit geliebt werden und für das was ich Menschen gebe, um sie glücklich zu machen.

Liebe Grüße,

Melli

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