Urlaub; Palme; Sri Lanka; Kokosnuss

Urlaubsstress

Nach einem halben Jahr ohne Urlaub bin auch ich jetzt reif für ein Land mit „Gut-Wetter-Garantie.“

Italien!

La dolce vita!

Ja- und süß wird es auf jeden Fall.

In Italien muss ich jeden Tag so viel Eis essen, dass es bis zum nächsten Sommer in Deutschland reicht.

Welcher Sommer in Deutschland?

Pre-Cut-für den Strandbody

Dazu fällt mir ein,

dass ich es nie verstanden habe, warum die Mehrheit der sehr „Eitel-Menschen“ sich eine Hardcore-Diät geben, um dann im Urlaub wieder alles in sich hineinzufressen.

Als würde man für die 3 kg weniger auf den Urlaubsfotos mehr Anerkennung bekommen.

Ganz im Gegenteil: Die Kilos weniger können erhöhten Stress verursachen.

Nicht nur, dass man an dem Mangel an Kohlenhydraten schlechte Laune verbreitet und die Kollegen sich deinen Urlaub endlich herbeisehnen, weil sie dich nicht mehr ertragen, auch das Strandoutfit kann davon in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das Bikinihöschen passt jetzt optimal, doch leider hat der Busen mal wieder unter der geringen Kalorienzufuhr gelitten.

Wie so oft werden DIE Köperteile unfreiwillig minimiert, die in der Gesellschaft ausnahmsweise mit Fett gefüllt sein dürfen…

Anstatt Bauchfett zu verlieren, ist die Körbchengröße um eine halbe Nummer kleiner geworden.

Jeder (eigentlich) erholsame Sandstrandspaziergang wird zur Tortur, weil jeder energische Schritt dazu führen könnte, dass gewisse Körperteile freigelegt werden.

An Springen und Rennen ist überhaupt nicht zu denken!!!

Wie oft fummelt eine Frau am Stand an ihrem nicht sitzenden Bikini rum?

Ich schätze etwa 45 mal in der Stunde.

Und wer ist daran schuld?

Die Modehersteller!!!

Kinder in asiatischen Ländern bekommen es nicht auf die Reihe, Stoffe für jede Größe passend zu schneidern.

UND

Man selber trägt auch eine gewisse Mitschuld, weil man sich nach 20 Jahren immer noch nicht eingestehen will, dass man weder Größe 34 noch 36 trägt.

Palmen; Sonne; Strand; Sri Lanka

Sommer-Depression

Wenn man im Sommer Bus und Bahn fährt, könnte man leichte Depressionen bekommen.

An jeder Haltestelle erblickt man den Perfektionismus von 16 jährigen Teenagern, die „zurechtgemacht“ sind, als wären sie bereits 10 Jahre älter.

Ich habe aufgehört mich zu fragen, warum ich in dem gleichen Bikini nicht genauso aussehe wie das Kind auf dem Plakat.

Irgendwann muss man ja der Realität ins Auge sehen!

Vielleicht tut es auch mal gut, sich einen Badeanzug anzuziehen, damit man nicht ständig den Zwang verspürt, seinen Bauch einziehen zu müssen.

Badeanzüge sind ja zum Glück wieder in Mode!

Und meine männlichen Leser?

Die finden sich damit ab, dass Sie es in 4 Wochen nicht schaffen, Ihre Bauchmuskeln freizulegen ohne ein ungesundes Kaloriendefizit zu fahren und lümmeln auf Ihrem Liegestuhl, mit Six Pack bewaffnet am Strand und trinken sich ihren Bauch schön.

Sonnenliege; Strand; Sri Lanka; Asien; Sandstrand

Hautirritation

Seit Jahren stresse ich mich kurz vor dem Urlaub mit der Suche nach einem geeigneten Sonnenschutz.

Zwei Sachen, die mich jedes Jahr am Sonnenbaden verzweifeln lassen:

1) Käseweißer fettiger Film auf der Haut

Ja Käse ist gelb! Gelb sind immer meine weißen Klamotten, nachdem die Sonnencreme wieder nicht richtig eingezogen ist und ich keine Geduld habe noch länger zu warten.

2) Zu wenig Schattenplätze

Jede Minute zu viel in der prallen Sonne erhöht das Altern meiner Haut.

Diese Grundregel für das Sonnenbaden wurde mir liebevoll von meinen Schwestern ins Gehirn gebrannt.

Ich suche also kalk-weiß (das passt besser als Käse) aussehend verzweifelt nach einem Schattenplätzchen und creme bei gefundenem Quartier alle 20 Minuten meine Haut mit Lichtschutzfaktor 50 ein, um zu garantieren, dass die Sonnencreme dick genug am ganzen Körper aufgetragen wurde und um den maximalen Sonnen-Schutz zu erreichen.

Wenn ich mich verbrenne, was sehr selten vorkommt, vermeide ich es, meine Schwestern davon in Kenntnis zu setzten, aus Angst rund 40 Whatsapp Nachrichten zu erhalten, die mich belehren sollen, mehr auf meine Haut acht zu geben.

Tiefenentspannt sitze ich im Café, während ich dies schreibe.

Kurzer Einschub meiner Lektorin: „Wo brauchst du Urlaub? Du hast täglich Urlaub, du Oberchiller!“

Der Hund liegt an meinen Füßen und schläft tief und fest.

Ob ihn die leise Musik, die aus den Boxen tanzt, genau so entspannt wie mich?

Noch ist alles ruhig.

Er weiß noch nicht was ihm blüht!

2500 Kilometer durch den Norden Italiens.

Ein gestresstes Frauchen, dessen Bikini nicht passt und das unangenehm & penetrant nach Sonnencreme riecht.

Eine permanente Unzufriedenheit seinerseits, weil die Eiscreme von Frauchen einfach nicht auf den Boden tropfen mag.

Ich freue mich auf einen erholsamen Arbeitstag.

Deine Melli

Quelle Bilder: MelliMachtMasse, Sri Lanka Frühjahr 2015

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